ENC Seekarte auf Garmin GPSMap 620

Seekarten für umme – ENC und OSM auf Garmin

Einer meiner Lieblingsspielplätze ist das Thema Navigation und Seekarten. Zwar bin ich Binnenskipper, und wer für die Sportbootnavigation auf einem Fluss elektronische Hilfsmittel braucht, muss gegebenenfalls Punktabzüge bei Lebensfähigkeit in Kauf nehmen. Aber es geht ja ums Prinzip. Und hier im Besonderen um das Prinzip, kostenlose elektronische Seekarten auf kommerzielle Kartenplotter von Garmin zu bekommen.

Theorie

Eingangs ein bisschen Theorie. Elektronische Seekarten sind (sinnvollerweise) Vektorkarten, also keine Bilder. Gescannte oder fotografierte Papierkarten mögen für den Überblick helfen, aber taugen für die Navigation wenig. Erstens skalieren sie nicht vernünftig: ab einem gewissen Zoomfaktor werden sie pixelig, oder sie sind von der Datenmenge zu groß. Zweitens sind sie nicht routingfähig: der Kartenplotter kann nicht zwischen Wasserwegen und Landmassen unterscheiden – und schonmal gar nicht Seezeichen erkennen, wenn es nur unterschiedliche Farben in einem Bild sind.

Eine Vektorkarte hingegen ist eigentlich nur eine Beschreibung der Wirklichkeit, keine Abbildung. Der Plotter ist dafür verantwortlich, diese Beschreibung in ein buntes Bild zu konvertieren. So kann er beispielsweise bei einer Vektorkarte den Zoomfaktor und den Detailgrad selbst beeinflussen.

Kartografie wird in vielen Ländern unterschiedlich gehandhabt. Mancherorts sind die amtlichen Karten „public domain“, also frei verfügbar, während zum Beispiel in Deutschland durchaus Urheberrechte an Karten entstehen können. Daher ist es hier oft schwieriger, an kostenlose Karten zu kommen, als beispielsweise in den USA.

freie Quellen: Seekarten als ENC von der WSV

Für uns deutsche Binnenskipper gibt es (mindestens) drei relevante Quellen für kostenlose vektorbasierte digitale Karten. Die beste und zuverlässigste Quelle sind die ENC-Seekarten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung: Link in Elwis. Das sind amtliche Binnenschifffahrtskarten von einer amtlichen Quelle. Viel besser wird es nicht. Allerdings decken diese Karten nur die Bundeswasserstraßen ab. Damit fehlt beispielsweise die Ruhr ab Mülheim Schlossbrücke (weil die Ruhr ab dort Landeswasserstraße ist).

ENC steht für Electronic Navigational Charts. Sie sind im Fall der WSV sogar so amtlich, dass nur sie von der amtlichen Verpflichtung zu Papierkarten entbinden (Quelle: BSH). Das Codierungsformat heißt S-57 und ist explizit für die Beschreibung von nautischen Geografiedaten gedacht. Wer sich also ausschließlich binnen auf Bundeswasserstraßen rumdrückt (Rhein, Donau, Kanäle), kann die Suche nach elektronischen Seekarten einstellen – eine zuverlässigere Quelle gibt es meines Erachtens nicht.

Was an Land ist, interessiert ENC wenig. Einige Landmarken und natürlich Brücken sind enthalten, aber viel mehr als die Art der Bebauung darf man nicht erwarten. Macht ja auch Sinn. Hier ein Beispiel aus Duisburg – hoher Detailgrad auf und um das Wasser, das Industriegebiet (größter Binnenhafen der Welt!) nur eine grünbraune Fläche:

Meiderich Schleuse in den ENC Seekarten

Meiderich Schleuse in den ENC Seekarten (Quelle: WSV / elwis.de)

Jetzt bedarf es also nur noch eines Geräts / einer Software, die diese Karten darstellen kann. Dazu später.

Openstreetmap (OSM)

Die schlechtere Alternative in Bezug auf Zuverlässigkeit und Marinetauglichkeit ist Openstreetmap. Das ist eine Initiative, die Welt durch ihre User kartografieren zu lassen und so sukzessive eine frei verfügbare, detaillierte routingfähige Weltkarte aufzubauen. In Industrieländern und insbesondere Ballungszentren funktioniert das ziemlich gut:

Sagrada Familia, Barcelona, in Openstreetmap

Sagrada Familia, Barcelona, in Openstreetmap

Openstreetmap konzentriert sich auf die Landnavigation – da sind also Straßen, Wege, Pfade etc. drin. Wasserflächen sind zwar als solche gekennzeichnet, aber Informationen wie Wassertiefe, Brückendurchfahrhöhen oder gar Seezeichen finden nicht statt. Zur Navigation im engeren Sinne ist dieses Material also nicht brauchbar. Aber natürlich hilft es dem auf Sicht fahrenden Yachtie, den weiteren Verlauf einer Wasserfläche zu beurteilen oder Landmarken wie Türme und Brücken als Referenzpunkt zu verorten.

Openstreetmap lebt vom Inhalt der User und ist entsprechend empfindlich. Wenn dort jemand den „Dortmund-Donau-Kanal“ einzeichnet (den es nicht gibt) und es keiner merkt, hast Du diesen Kanal in Deinem Kartenmaterial. Die Datenbasis ist also immer mit ein wenig gesunder Skepsis zu betrachten. Hier mal ein Beispiel (Wesel Rheinhafen), wie Realität (Google Earth), Google Maps und Openstreetmap auseinanderlaufen:

Wesel in Google Earth (Copyright: Google): die Realität

Wesel in Google Earth (Copyright: Google): die Realität

Dann das ganze in Google Earth, diesmal Kartendarstellung – mit plötzlich deutlich weniger Wasserfläche:

Wesel in Google Maps: gleiche Stelle, weniger Wasser

Wesel in Google Maps: gleiche Stelle, weniger Wasser

Und in OpenStreetMap – mit viel mehr Wasserfläche (in anderen Zoomstufen ist der Fehler weniger ausgeprägt):

Wesel in Openstreetmap - viel mehr befahrbare Wasserfläche

Wesel in Openstreetmap – viel mehr befahrbare Wasserfläche

In zivilisationserschlossenen Regionen ist die Vollständigkeit und Qualität meist gut. Insbesondere in touristisch relevanten Gebieten (Beispiel: kanarische Inseln) ist jeder Fußpfad, den mehr als drei Leute schon benutzt haben, kartografiert. Wer sich hingegen am Oberlauf des Amazonas bewegt, muss auch mal Lücken auf der Karte in Kauf nehmen (vermute ich, ich hab’s nicht überprüft).

Der große Vorteil von OSM ist, dass es nahezu für jede Region verfügbar ist und dass man gefundene Fehler sogar selbst im Datenbestand korrigieren kann. Dein Haus und Dein Heimthafen fehlen noch? Gleich mal eintragen!

Seekarten von „Amateuren“: Openseamap

Jetzt ist Openstreetmap eine offene Community, und es haben sich mit Reitern, Mountainbikern und Wanderern bereits Interessengruppen gebildet, die auf dem OSM-Material interessenspezifische Spezialkarten gebaut haben. Und das gleiche gibt’s auch für Seekarten: Openseamap.

Openseamap hat gegenüber Openstreetmap schon einmal einen gravierenden Vorteil: Seezeichen. Als Basis dient wieder Openstreetmap (mit allem dort gesagten), aber es gibt einen zusätzlichen Layer für den Bootsfahrer, mit allen schiffahrtsrelevanten Zeichen (Beispiel: Meiderich Schleuse in Duisburg). Auch hier: es sind all die Seezeichen drin, die die Openseamap-Nutzer erfasst haben – nicht zwingend alle, die das WSV ausgebracht hat.

Meiderich Schleuse, DU, in der Seekarte von Openseamap

Meiderich Schleuse, DU, in der Seekarte von Openseamap

Es gibt ein zusätzliches Projekt, um die Wassertiefen zu ergänzen, das ist aber ein spannendes Unterfangen. Wassertiefen und Durchfahrtshöhen auf einem Strom wie dem Rhein – mit Wasserstandsschwankungen von über elf Metern (zugegebenermaßen zwischen den beiden Extremen) – bedarf etwas mehr Rechnen anhand der lokalen Pegel.

Aber immerhin: mit dem gemeinen Gleiter, der weder in Sachen Durchfahrtshöhe noch Tiefgang extreme Ansprüche hat, hilft das Kartenmaterial schon gut weiter. Und kartografiert ist, wo Menschen hinkommen: wo die ENC-Karten aufhören, weil es keine Bundeswasserstraße ist, ist Openseamap vielleicht die beste Alternative. Das gilt zum Beispiel für die Ruhr ab Mülheim a. d. Ruhr, Schlossbrücke – da ist sie nämlich Landeswasserstraße und wird von ENC ignoriert.

Und das jetzt auf den Kartenplotter!

Soweit, so gut. Jetzt hat man ja in der Regel keinen PC mit Internetverbindung dabei, sondern einen Kartenplotter – spritzwassergeschützt, sonnenlichtablesbar, kurz: irgendwie besser geeignet. Wohl dem, der einen von Garmin hat (es geht auch mit anderen, da kenne ich mich nur nicht aus). Ich habe einen GPSMap 620 Kartenplotter auf dem Boot und ein Colorado 300 Hand-GPS, mit beiden funktioniert der folgende Ansatz.

Garmins GPS-Geräte arbeiten mit einem internen *.img-Format. Ob man kommerzielle Karten bei Garmin kauft (Land oder See) oder aus öffentlichen Quellen legal herunterlädt: was der Garmin haben will, ist eine (oder mehrere) solcher *.img-Dateien. Die aktuelleren Geräte vertragen auch mehrere und große solcher Dateien. Dann ist der Dateiname egal, solange die Endung stimmt. Ältere Geräte können genau eine gpsmapsupp.img, gegebenenfalls ergänzt um eine weitere Basiskarte, verarbeiten.

In jedem Fall muss die Seekarte auf der SD-Karte (oder im Speicher) in das Unterzeichnis \Garmin – nur dort sucht das Gerät nach Kartenmaterial.

ENC Seekarten auf Garmin

Das einfachste sind die ENC-Karten: die kann man hier herunterladen. Das ist ein tschechischer Privatmann, der sich dankenswerterweise regelmäßig die Mühe macht, die ENC-Karten in das Garmin-Format zu konvertieren, und das klappt sehr gut. Danke an Zdeněk Hrdina an dieser Stelle!

Es gibt sogar eine Version für Geräte, die keine Seekarten vertragen. Sie ist als Straßenkarte kodiert, hat keine Seezeichen, aber natürlich die präzisen Konturen der Wasserwege. Achtung: bei Geräten, die sowohl Land- als auch Wassernavigation beherrschen (bspw. Colorado 300 oder mein GPSMap 620), wird die Straßenkarte vom Plotter ggfs. nicht für die Seenavigation akzeptiert.

Umgekehrt hast Du auch keine Auswahl, was auf Deinem Gerät landet: die Datei enthält jede Menge Schiffahrtswege in Europa, und entweder ist Dein Revier dabei oder nicht. Willst Du den Umfang anpassen (reduzieren), musst Du mit den Garmin-Tools arbeiten (Basecamp, MapInstall, Mapsource, …) und die Karte zerlegen.

ENC Seekarte auf Garmin GPSMap 620

ENC Seekarte auf Garmin GPSMap 620

Der Screenshot vom GPSMap zeigt es ganz schön: alle wichtigen Details des Wasserwegs (Buhnen, Tonnen, Fahrrinne) sind da, aber hinter’m Ufer kommen (kartentechnisch) nur weiße Flecken. Deswegen ist die Datei mit 92 MB (Stand 12/2016) für ganz Europa auch vertretbar groß – enthält ja auch nur ein paar Wasserwege. Jedenfalls bleibt die Reaktionszeit auch des relativ alten GPSMap 620 tadellos schnell.

Bewegst Du Dich nur auf Bundesbinnenwasserstraßen, war’s das schon – kleine Datenmengen, vertrauenswürdige Quelle: alles super. Kommen Landesgewässer hinzu, brauchst Du mehr.

Openseamap auf Garmin

In der Vorgehensweise gilt das gleiche für Openseamap. Man kann sie direkt als gmapsupp.img-Datei herunterladen. Allerdings hat hier die Europakarte (ggfs. Anmeldung mit Google-Account erforderlich) mal eben bummelige 1,8 GB (sic!), was zum einen das Gerät ausbremst, zum anderen eine mindestens 2 GB große SD-Karte erfordert. Ältere Geräte machen bei 2 GB Schluss und/oder unterstützen kein SDHC (was für 4 GB und mehr in der Regel erforderlich ist). Das kann also bald eng werden, wenn die Datei durch noch mehr Details wächst. Einfach herunterladen und auf das GPS-Gerät kopieren geht also vielleicht nicht, und wenn, macht es den Bildaufbau zäh. Der Grund ist, dass das gesamte Openstreetmap-Material, also eine digitale Straßenkarte von ganz Europa, gleich mit dabei ist. Dabei brauchst Du vermutlich gar nicht ganz Europa … dazu später.

Openseamap auf dem Garmin GPSMap

Openseamap auf dem Garmin GPSMap

Im Vergleich zu den ENC-Karten enthält die Openseamap Seekarte viel mehr Landinformationen, hier: Straßen und Gebäude in Krefeld-Uerdingen. Dafür fehlt die marinespezifische Hervorhebung der Fahrrinne, wie ENC sie bietet. Klar, denn deren Lage kann ein Hobbyskipper und Openseamap-User nicht im Vorbeifahren messen. Für uns Yachties ist sie aber ohnehin von untergeordneter Bedeutung. (Was die Twister und die Lindenhof in dem Screenshot zu suchen haben, erkläre ich Dir bei AIS.)

zwei Seekarten, ein Verzeichnis?

Jetzt haben wir zwei Dateien, beide heißen gmapsupp.img, und beide sollen auf den Plotter. Wie? Ab hier wird’s sehr gerätespezifisch – ausprobieren folgender Strategien hilft.

  • Strategie 1: umbenennen
    Klingt simpel, ist es auch. Der typische Dateiname einer Garmin Kartendatei lautet gmapsupp.img, wobei das „supp“ für supplementary = zusätzlich steht. Im Gegensatz dazu beschreibt die gmapbase.img die Basiskarte, die immer dann verwendet wird, wenn keine gmapsupp.img für den Bereich zur Verfügung steht. Also kann es klappen, eine der beiden Dateien in gmapbase.img umzubenennen.
    „gmapsupp.img“ und „gmapsup1.img“ ist auch einen Versuch wert – manche älteren Plotter erlauben das Hochzählen.
    Manche (modernen) Plotter akzeptieren beliebige Dateinamen mit der *.img-Endung, manchmal allerdings mit maximal 8 Zeichen im Namen (und ohne Umlaute, natürlich). „encwsv.img“ und „osmeuro.img“ kann also durchaus funktionieren.
  • Strategie 2: SD-Karte vs. interner Speicher
    Die ENC-Karte ist mit unter 100 MB klein genug für den internen Speicher. Hat der Plotter also sowohl einen internen Speicher als auch einen SD-Slot, ist ein möglicher Ansatz, die kleinere ENC-Datei in den internen Speicher (dazu den Plotter per USB an einen PC anschließen) in den Ordner \Garmin zu kopieren. Die große OpenSeaMap-Datei kommt dann auf die SD-Karte, dort ebenfalls in den Ordner \Garmin (nur in diesen sucht der Plotter nach Kartendaten). Beide können dann gmapsupp.img heißen, ohne in Konflikt zu geraten.
Inhalt einer SD-Karte meines Plotters

Inhalt einer SD-Karte meines Plotters

Klappt beides nicht, wird es etwas hässlich. Das GMapTool ist in der Lage, *.img-Dateien zusammenzufassen – Du baust Dir also aus zwei *.img-Dateien (beliebigen Namens) eine gmapsupp.img für Deinen Plotter. Probiere aber vorher aus, ob jede einzelne der zwei (oder mehr) Karten als solches vom Plotter erkannt wird.

Es spricht auch nichts dagegen, mehrere Reviere in mehrere Dateien zu packen, um die Datenmengen klein zu halten. Dann sinkt die Reaktionszeit des Plotters merklich. Du kannst dann entweder eine SD-Karte pro Revier nutzen (wenn Du nicht nahtlos von einem ins andere fahren willst). Oder Du kopierst alle Dateien auf eine SD-Karte, benennst aber die Dateien nach Bedarf um. Der Plotter wird beispielsweise eine gmapsupp.img_anderesrevier nicht als gültige Seekarten interpretieren (falsche Endung) und nicht in den Speicher laden. Wenn Du dann in das Revier kommst, kannst Du die Endung immer noch von *.img_anderesrevier auf *.img umstellen (dann aber per PC und Kartenleser).

nützliche Links für kostenlose Seekarten

Zum Schluss will ich Dir drei sehr wertvolle Links zu dem Thema nicht vorenthalten.

www.raumbezug.eu/
Zum einen gibt es mit Raumbezug aus Hannover einen Dienstleister, der sich seit Jahren professionell mit digitalen Karten auseinandersetzt. Als Beitrag zur OSM-Community stellt er die ganze Welt in Häppchen bereit – und zwar fertige gmapsupp.img-Dateien, nach Ländern, Kontinenten oder auch Bundesländern handlich geschnitten.
Die Datenquelle ist aber in jedem Fall Openstreemap, ohne Wassersportbezug. Das ist übrigens auch meine Standardquelle für’s Wandern und Geocaching. Danke an dieser Stelle an Raumbezug für diesen tollen Service!

garmin.openstreetmap.nl/ (englisch)
Bist Du im Grenzgebiet unterwegs, kommst Du mit dem Länderbezug nicht immer weiter. Ein Service der Universität Wuppertal geht daher einen anderen Weg. Hier kannst Du zwar auch Länder aussuchen, aber spannender ist es eigentlich, in der Weltkarte eine individuelle Auswahl von Tiles („Kacheln“) zu markieren. Du kannst sogar die Datenquelle, darunter auch „Generic Nautical (non-routable)“, wählen. Der Dienst generiert Dir dann eine individuelle gmapsupp.img daraus – das kann aber ein paar Stunden dauern, je nach dem, wer vor Dir in der Warteschlange steckt.

download.bbbike.org/osm/ (englisch/deutsch)
Gleicher Ansatz, anderer Dienst. Hier kannst Du sehr viele verschiedene Zielformate wählen, darunter auch „Garmin OpenSeaMap (UTF-8)“. Wähle Dein individuelles Polygon in der Karte aus, und der Dienst produziert wieder eine maßgeschneiderte gmapsupp.img-Datei für Dich.

Fazit

Jenseits der professionellen, kostenlosen ENC-Karten ist die Auswahl an kostenlosen Seekarten insbesondere binnen dünn. Aber wenn es um Orientierung und nicht im engeren Sinne um Navigation geht, können auch andere kostenlose Quellen einen hohen Wertbeitrag liefern. Mit einem Kartenplotter von Garmin stehen Dir da ein paar Türen offen.

Bleibt Dir also auszuprobieren, welche Datenquelle für Dein Revier die besten kostenlosen Seekarten liefert, und ob die Qualität für Deine Ansprüche reicht. Insbesondere die Community-basierten Karten können eine gute Seekarte nicht ersetzen – aber den sprichwörtlichen Shell-Atlas aus 1993, mit dem gerüchtehalber schon Skipper erwischt wurden, schlagen sie allemal.

Ein Gedanke zu „Seekarten für umme – ENC und OSM auf Garmin

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