Rumpfgeschwindigkeit

Bei der Bestimmung der Höchstgeschwindigkeit von Verdrängern ist die sogenannte Rumpfgeschwindigkeit wichtig. Ein Verdrängerrumpf kann nämlich nicht wie beispielsweise ein Gleitboot mit entsprechend viel Leistung weiter beschleunigt werden, sondern kennt eine theoretische physikalische Grenze. Diese ist in erster Linie von der Länge des Rumpfes abhängig und kann auch durch mehr Leistung (im Prinzip) nicht überschritten werden. Sie steigt mit zunehmender Länge, weswegen beispielsweise Kriegsschiffe und Expressfähren Geschwindigkeiten fahren können, die eine Verdrängeryacht niemals schaffen wird.

Formel Rumpfgeschwindigkeit

Die Rumpfgeschwindigkeit in Knoten (in km/h) ergibt sich näherungsweise als das 2,43fache (4,5fache) der Wurzel der Länge der Wasserlinie L in Metern.

Der folgende Rechner ermittelt nach Eingabe der Länge der Wasserlinie - das ist die einfache Länge Deines Bootes auf Höhe der Wasseroberfläche – die theoretische Rumpfgeschwindigkeit. Da der Faktor 2,43 (bzw. 4,5) nicht in Stein gemeißelt ist, sondern von einigen weiteren Faktoren abhängt, wird das Ergebnis nie exakt sein. Erreichst Du die berechnete Geschwindigkeit näherungsweise, macht eine Leistungserhöhung wenig Sinn, bzw. ist Dir diese Geschwindigkeit zu langsam, hast Du den falschen Rumpf, nicht den falschen Motor.

Die Rumpfgeschwindigkeit ist nur bei Verdrängern ein physikalischer limitierender Faktor, für Gleiter gilt er selbstverständlich nicht, weil diese bei dem Übergang in Gleitfahrt auf ihrer eigenen Bugwelle aufschwimmen.

Der Default-Wert stammt vom “Seestern” als Beispiel und muss überschrieben werden.

Update 03.07.2010: Dank eines Code-Snipplets von Andreas S. verkraftet der Rechner jetzt auch ein Komma als Dezimaltrenner. Danke!

Länge der Wasserlinie (m)


Rumpfgeschwindigkeit:
in Knoten
in km/h