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Funk an Bord – die juristischen Rahmenbedingungen (Binnen)

Gerade in Revieren mit viel Kommunikationsbedarf – bspw. dem Kanalnetz mit seinen Schleusen – ist es sinnvoll, das eigene Sportboot mit einem Funkgerät auszustatten. Das ist freiwillig, denn Sportboote zählen in der Regel nicht zu den ausrüstungspflichtigen Fahrzeugen: ausgenommen von der Ausrüstungspflicht (hier: Binnen!) sind alle Kleinfahrzeuge, also alles kürzer als 20 Meter, es sei denn, eine Radaranlage ist installiert (Quelle: Handbuch Binnenschifffahrtsfunk regionaler Teil Deutschland 2012, Seite 114). Für Charterboote gelten noch weitere Regeln.

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Midland NEPTUNE 100 Seefunkgerät inkl. ATIS

Seit kurzem verfüge ich passend zu meinen bereits 2004 absolvierten SRC– und UBI-Funkscheinen endlich auch über ein Funkgerät, das ich damit benutzen darf: das Midland NEPTUNE 100. Kein riesiger Wurf, aber ein ordentliches Gerät, das mich bei AWM Niemeyer im Bundle mit einer passenden Antenne 149,- EUR gekostet hat.

Midland Neptune 100 – ATIS-Programmierung

Die Programmierung der ATIS-Nummer ließ mich nach Einbau und Konfiguration dann verzweifeln: die 10stellige ATIS-Nummer, die mir die Bundesnetzagentur zugeteilt hat, passt nicht in die 9 Stellen, die das Midland zur Programmierung vorsieht.

Die Abstimmung mit AWN und ALAN (= Midland) führte dann  zur Lösung: die Europa-Version des Midland Neptune 100 hat die erste Stelle, die in Europa immer eine “9” ist, vorprogrammiert, und man muss nur die letzten 9 Stellen eingeben. Außerdem gibt es ein aktualisiertes Handbuch:

http://service.alan-electronics.de/Marinefunk/New-Neptune/

Nichts, um damit im Hafen zu protzen, aber für die Kommunikation mit Schleusen, WSP und gelegentlich anderen Schiffen und Booten erweist es mir gute Dienste.

Aus meinem Kartenplotter (Garmin GPSMap 620) bezieht das Funkgerät live und in Farbe die aktuelle Position und Uhrzeit, so dass es im Fall eines wirklichen Notfalls (DSC-Alarm) aussagefähig ist, wo ich mich gerade befinde.